Initiative shareBW zieht Bilanz

Auf dem Landeskongress shareBW am 4. Juli im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe diskutierten Expertinnen und Experten gemeinsam mit rund 200 Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern die ökonomische Nachhaltigkeit des Teilens und Tauschens, die sogenannte Share Economy. Damit endet die zweite Runde der Initiative shareBW, die 2015 gemeinsam vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und dem Unternehmernetzwerk CyberForum ins Leben gerufen wurde, um die Share Economy als einen der Treiber des Digitalen Wandels zu fördern. Auf vier Kongressen in den letzten drei Jahren setzten sich über 800 Besucherinnen und Besucher mit dem umstrittenen Trendthema Share Economy auseinander. Ein Highlight: die Präsentationen der mit insgesamt 360.000 Euro geförderten Sharing-Konzepte.

Aktuelle Share Economy Themen

Die Entwicklung der Projekte

47 Startups und Projektteams aus ganz Baden-Württemberg haben am Share Economy Wettbewerb 2017/2018 des Landes Baden-Württemberg teilgenommen. Die vier Preisträger berichten über die Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Projekte. Sie wurden im Oktober 2017 im Rahmen eines Impulskongresses gekürt, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer überreichte Fördergelder in Höhe von je 44.000 Euro.

V-INDUSTRY

Wann steht in einem Unternehmen eine Maschine still? V-INDUSTRY vermittelt über eine Online-Plattform freie Kapazitäten bei Maschinenlaufzeiten – und treibt damit das Sharing im B2B-Bereich voran.

Local Zero

Vom Pedelec bis zum E-Auto: Das Team der raumobil GmbH aus Karlsruhe, Sieger in der Kategorie Mobility, optimiert mit seiner Online-Plattform Local Zero das betriebliche Mobilitätsmanagement, ein Pilotprojekt läuft bereits.

Welcome 2 Work

Studierende des Karlsruher Instituts für Technologie bieten mit ihrer Plattform Welcome2Work eine wirtschaftliche Perspektive für Flüchtlinge und überzeugten damit in der Kategorie Participation/Integration. Sie organisieren ein online-gestütztes, ehrenamtliches Patenprogramm zur Integration in den deutschen Arbeitsmarkt – mittlerweile engagieren sich 20 Patinnen und Paten im Programm.

ATO

Das Team von ATO setzte sich im Oktober im Bereich Creativity durch und baut jetzt eine Online-Galerie auf, in der Kunstwerke dauerhaft ausgestellt und zum Verkauf angeboten werden. Eine Revolution für den Kunstmarkt, der Künstlerinnen und Künstler bislang nur einmal am Verkauf ihres Kunstwerks beteiligt.

Bekannt aus der Presse